15 Jahre Europaforschung

langjähriger eads Kooperationspartner vieler internationaler Sportsymposien - das Willibald Gebhardt Institut in Essen (WGI)

 Das Willibald Gebhardt Institut (WGI) wurde als „eingetragener Verein" am 5. Mai 1992 in Essen gegründet. Die Initiative zur Gründung ging vom bereits 1991 gegründeten Verein der Freunde und Förderer des WGI aus, in dem neben Institutionen auch Privatpersonen Mitglieder waren. Zu den Gründungsmitgliedern des WGI zählen der LandesSportBund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW), die Stadt Essen, die Sparkasse Essen und die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG). Gemeinsam mit Ihnen bilden heute 14 weitere Unternehmen, Sportorganisationen und Institutionen den Trägerverein im gemeinnützigen Forschungsinstitut für Sport und Gesellschaft.

Mit der heutigen Universität Duisburg Essen hat das WGI im Jahr 2000 einen Kooperationsvertrag geschlossen, um Synergien in der Forschung und Entwicklung zu erhöhen. Neben der Universität Duisburg-Essen gibt es weitere offizielle Kooperationspartner. Seit vielen Jahren zählen dazu die Europäische Akademie des Sports Velen und die Nationale Olympische Akademie der Tschechischen Republik. Mittlerweile gibt es auch Kontakte und Projekte mit nationalen Institutionen in den Niederlanden, Polen und Österreich. Ähnliches gilt für internationale Institutionen auf europäischer Ebene, aber auch für nationale Sportorganisationen in Deutschland.

Das WGI organisiert Symposien und Foren zu seinen Forschungsschwerpunkten - allerdings nur in Kooperation mit Trägern und Partnern. Dabei hat das WGI in den zurückliegenden Jahren auch mehrere Veranstaltungen zu zentralen Themen des Schul- und Jugendsports mit der eads vorbereitet und durchgeführt. Diese Aktivitäten sind in der Schriftenreihe der eads dokumentiert worden. In der eigenen wissenschaftlichen Schriftenreihe des WGI werden Ergebnisse von Forschungsprojekten, Sammelbänden zu Kongressen, aber auch Studien von einzelnen Wissenschaftlern veröffentlicht.

Bereits zum 10-jährigen Jubiläum des Instituts wurde in einem Rückblick auf die wichtigsten Stationen der Institutionsarbeit hingewiesen. Hierin sind einige Akzente hervorgehoben, die für das WGI damals typisch waren und auch die letzten 5 Jahre der Arbeit charakterisieren. Zum 15-jährigen Bestehen wird ein Sammelband einer Schriftenreihe des WGI mit Aufsätzen zu den Forschungsschwerpunkten erscheinen: Olympische Bewegung und Olympische Erziehung, Entwicklungen im Schul- und Jugendsport in Europa, und der Fußballsport unter zwei Aspekten - seine historisch-kulturelle Bedeutung an Rhein und Ruhr und das Gebiet der Talentfindung und Talentförderung sowohl im Schulfußball als auch im organisierten Verbands- und Vereinsfußball.

Die genannten Arbeitsschwerpunkte ergänzen sich gegenseitig. Im Kern bildet der Jugendsport den gemeinsamen Nenner der Forschungsbereiche. Im Vordergrund steht  dabei einerseits seine institutionelle Vernetzung zwischen Schule und Sportverein mit den gegenwärtigen Herausforderungen für einen aktiven Lebensstil - mit entsprechenden Akzentsetzungen für den Schulsport und für eine qualitative Jugendarbeit in den Vereinen. Andererseits geht es dabei auch um die Vernetzung verschiedener Lern- und Entwicklungsbereiche im Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen - mit einer motorisch-sportlichen Grundbildung, mit einem funktionierenden interaktiven Sozialverhalten und der persönlichen Akzeptanz von Normen und Werten im Umgang mit anderen Menschen. Im weitesten Sinne geht es um die Förderung eines sportlichen Lebensstils als olympisches Lernen und um das olympische Lebensprinzip mit einem werteorientierten Sozial - und Moralverhalten sich selbst und anderen gegenüber.

Nähere Informationen:

http://www.wgi.de/

 



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